9.6.2002, Sonntag

Linienflug von Deutschland nach Lima, der kontrastvollen Hauptstadt Perus mit 7 Mio. Einwohnern. Begrüßung durch die Reiseleitung und Transfer zum Hotel im Zentrum der Stadt Lima

 
 

10.6.2002, Montag

Am Morgen Flug nach Arequipa der zweitgrößten Stadt Perus auf 2.300m Höhe im Süden des Landes gelegen. Von Vulkanen umgeben ist Arequipa eine Oasenstadt zwischen Küste und Hochland. Sie wird auch die "weiße Stadt" genannt, aufgrund der aus weißem Tuffstein gebauten Patrizierhäuser aus der Kolonialzeit. . Bei günstigem Wetter schneebedeckten Vulkan Misti sehen.der Wahrzeichen der Stadt ist.

 

11.6.2002, Dienstag

Beginn eines dreitägigen Ausflugs in die faszinierende Landschaft des Colcatals, von den Ausmaßen tiefer als der Grand Canyon. Mit einem Minibus fahren Sie durch die Hochebene, wo Lamas, Alpacas und Vicunas ihren natürlichen Lebensraum haben. Diese Fahrt führt durch eine urige Vulkanlandschaft. An einem gemütlichen Ort machen Sie eine Picknickpause. Anschließend besichtigen Sie die achttausend Jahre alten Höhlenmalereien von Mokepunko und kommen dann in das vom Colca‑Fluß bewässerte Tal. Der wichtigste Ort in diesem Tal ist Chivay (auf 3.6oo m Höhe), und dort bleiben Sie zwei Nächte. Vor dem Abendessen können Sie ein entspannendes Bad in den Thermalquellen nehmen.

 

 

12.6.2002, Mittwoch

Am Morgen fahren Sie zum sogenannten "Kreuz des Kondors" am linken Flussufer, von wo man einen beeindruckenden Blick in die 4.300 m tiefe Schlucht hat. Von diesem Aussichtspunkt kann man den riesengroßen Vogel, der nur in den Anden lebt, am besten beobachten. Auf dem Rückweg noch Chivay Besuch einiger Dörfer. Die teilweise über tausend Jahre alten Anbauterrassen werden bis heute noch wie in Urzeiten bebaut. Nach dem Mittagessen bleibt Zeit zu einer kleinen Wanderung in der näheren Umgebung oder zu einem weiteren Besuch in den Thermalbädern

 

 

13.6.2002, Donnerstag

Fahrt zur Erkundung des rechten Flussufers des Colcatals und dessen Dörfern. Fotopausen an den Stellen mit dem schönsten Ausblick auf das fruchtbare Tat. Nach dem Mittagessen ca. 4 Stunden Rückfahrt nach Arequipa.

  14.6.2002, Freitag

Vormittags Stadtbesichtigung von Arequipa, wo der spanische Einfluss auf die Architektur besonders deutlich ist. Besichtigung einiger wunderschöner Bauten aus dieser Zeit: z.B. die Kathedrale und die Jesuitenkirche 'La Compania'. Das bedeutendste Beispiel der kolonialen Architektur des 16. jh. ist das Kloster Sta. Catalina. Mit engen Gassen und mehreren Innenhöfen ist das Kloster wie eine Stadt in der Stadt, im Stil Andalusiens. Nach dem Mittagessen in einer Picanteria Führung durch das Kloster, die einen Einblick in das strenge religiöse Leben dieser Zeit gibt

  15.6.2002, Samstag

Morgens ca. 25 Minuten Inlandsflug über die Anden nach juliaca. Im Flughafen Empfang durch die lokale Reiseleitung, danach ca. 4o km Fahrt durch die Region des Altiplano, einer Landschaft mit weiten Großflächen, auf denen Lama‑ und Alpacaherden weiden, bis nach Puno. Vor der Ankunft in Puno Besichtigung der interessanten Nekropole SilluStani. Die Grabtürme, Chulpas genannt, stammen aus der Präinka‑ und Inkazeit, die sich auf einer Halbinsel am Ufer des Umayo‑Sees befinden. Gelegenheit zu einem schönen kleinen Spaziergang in dieser idyllischen Landschaft. Puno liegt am Ufer des legendären riticaca‑Sees, der höchste schiffbare See der Welt.

  16.6.2002, Sonntag

Ganztagesausflug zu der Insel Taquite und zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros‑Indianer. Eigentlich sind die heutigen Bewohner dieser Inseln Aymara‑Indianer, da vor einiger Zeit der letzte Nachfahre der Uros gestorben ist. Aber die Aymara bewahren die Lebensweise der Uros, deshalb wird an dem ursprünglichen Namen festgehalten. Sie leben hauptsächlich vom Fischfang und Tourismus. Nach dem Besuch der Inseln etwa dreistündige Bootsfahrt zur faszinierenden Insel Taquile zu den traditionsbewussten Quetschua­Indianern. Sie leben nach dem alten System der Inkas, ohne Privateigentum, in einer Art Genossenschaft. Die Männer stricken und die Frauen weben Textilien feinster Art. Die Einwohner dieser Insel leben in einfachen Verhältnissen, aber in einer engen Beziehung zur Natur. Nachmittags Rückfahrt mit dem Boot noch Puno.

 

17.6.2002, Montag

Transfer zum Bahnhof von juliaca zur Fahrt in der ersten Klasse (Touristenklasse) mit dem Andenzug in das 39o km entfernte Cusco. Die Zugfahrt entlang verträumter Indiodörfer dauert im Durchschnitt so Stunden und ist ein Erlebnis für sich. An einigen Bahnhöfen werden Alpacapullover und sonstige Souvenirs vom Bahnsteig durch die Fenster zum Verkauf gereicht, und es wird kräftig gehandelt. Mittagessen im Zug. Durchquerung des weiten Altiplano, vorbei an Lama‑ und Alpacaherden, bis zum höchsten Pass. Danach geht es bergab, die Landschaft wird immer grüner bis in das fruchtbare Tal des VilcanotaFlusses. Abends Ankunft in Cusco.

18.6.2002, Dienstag

Führung durch die Hauptstadt des ehemaligen Inkareiches: Cusco, ein Begriff aus der Sprache der Einheimischen ('Quetchua'), der "Nabel der Welt" bedeutet. In keiner anderen peruanischen Stadt gibt es diese besondere Mischung von indianischem und kolonialem Baustil, die der Stadt ein besonderes Aussehen verleiht. Der ehemalige Sonnentempel "Koricancha" zeugt von der beeindruckenden Bautechnik der Inkas. Riesige, präzise zugehauene Steine halten ohne Mörtel zusammen. Die meisten Inkabauten wurden durch die Spanier zerstört, nur die Fundamente wurden erhalten, um darauf Paläste, Klöster und Kirchen zu bauen. Auf den Fundamenten von Koricancha bauten die Spanier das Dominikanerkloster Santo Domingo. Kathedrale sehen Sie die Figur des "Senor de los Temblores" (Schutzpatron gegen die Erdbeben). Diese Figur wird in Cusco sehr verehrt. Bei den Gemälden und Skulpturen in der Kathedrale fällt auf, wie die einheimische, indianische Religion in der katholischen überall präsent ist. Anschließend Fahrt zu den Inkaruinen in der Umgebung: Sacsayhuaman, Kenko, Puca Pucara und Tambomachay. Man fragt sich, wie die Inkas wohl die tonnenschweren Steine transportieren konnten, ohne das Rad zu kennen. Zweifelsohne ist die Bautechnik in der Inkakultur besonders entwickelt gewesen: Mauern aus riesigen, präzise gehauenen Steinen haben mehrere starke Erdbeben überstanden und stehen heute noch so wie vor 5oo Jahren. Nach dem Mittagessen steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Möglichkeit zu weiteren Besuchen von Museen, Kirchen oder Märkten

19.6.2002, Mittwoch

Hauptanziehungspunkt aller Perureisenden ist die verlorene Stadt der Inkas, Machu Picchu. Frühmorgens ca. 3 Stunden Fahrt mit dem Touristenzug, bis auf etwa 2000 m Höhe. In subtropischer, üppiger Landschaft liegt die Zitadelle der Inkas. Ausführliche Führung durch die verschiedenen Viertel dieser Ruinenstadt, die erst igii entdeckt wurde und bis heute viele Fragen über die rätselhafte Anlage offen läßt. Mittagessen im Restaurant am Rande.der archäologischen Stätte. Am Nachmittag Rückfahrt mit dem Zug nach Cusco

20.6.2002, Donnerstag

Besuch des pittoresken Indiomarktes von Pisac. Die Fahrt führt durch das Heilige Tal der Inkas. Pisac ist einer der schönsten und malerischsten Märkte in ganz Lateinamerika, mit der größten Auswahl an Ponchos, Teppichen, Decken, Alpacapullovern, usw. Pisac ist ein typisches Indiodorf dessen Einwohner in ihren farbenprächtigen Trachten zu sehen sind. Gegen Mittag Rast in Urubamba, wo ein Mittagsbuffet mit regionalen Spezialitäten erhältlich ist. Weiterfahrt in Richtung Ollantaytambo zur Besichtigung einer imposanten Inkafestung und beeindruckender Anbauterrassen. Rückfahrt nach Cusco.

21.6.2002, Freitag

Weitere Besichtigungen in Cusco und Umgebung

22.6.2002, Samstag

Rückflug von der Andenregion nach Lima zu einer Stadtrundfahrt arr Nachmittag. Das Herz der Stadt ist der Plaza des Armas (Waffenplatz). der von der mächtigen Kathedrale. dem Erzbischofs‑ und derr Regierungspalast umgeben wird. ir der Krypta der Kathedrale befinde' sich das Grab des Gründers dei Stadt, Francisco Pizarro. In der Altstadt gibt es noch viele Bauten mit Holzbalkonen aus der Kolonialzeit. Am besten erhalten ist der Balkon vom Palast Torre Tagte, den man vom Bus aus bewundern kann. Heute ist dieses Gebäude der Sitz des Außenministeriums. Anschließend Besichtigung des Klosters San Francisco, das einen wunderschönen Innenhof besitzt und mit Mosaiken ausgeschmückt ist, ein Beleg des maurischen Einflusses auf die Architektur der spanischen Eroberer. Danach Spaziergang durch das moderne Einkaufsviertel Miraflores. Der Bus wartet an einem Aussichtspunkt auf der Küstenstraße des Pazifischen Ozeans

22.6.2002, Samstag

Transfer an den Flughafen von Lima und Rückflug nach Frankfurt

23.6.2002, Montag

Ankunft in Deutschland

aktualisiert 23.06.2009